Glossar

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EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab )

Unter Einheitlicher Bewertungsmaßstab (EBM) versteht man im deutschen Gesundheitswesen ein Verzeichnis, nach dem die ambulanten medizinischen Leistungen abgerechnet werden. Es wird zwischen den Spitzenverbänden der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vereinbart. Jeder Leistung ist eine EBM-Nummer zugeordnet. Zum Teil werden auch die ambulanten Leistungen der Krankenhäuser, insbesondere die ambulanten Operationen, nach dem EBM abgerechnet.

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EEG

Die Elektroenzephalographie ist eine Methode zur Erfassung von elektrischen Strömen (Potentialveränderungen) des Gehirns. Es erfolgt eine graphische Aufzeichnung von Stromkurven, die von der elektrischen Aktivität der Hirnzellen stammen. Aufgezeichnet werden Summationspotenziale einzelner Neuronen, abgeleitet an der Kopfhaut.

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EKG

Unter einem Elektrokardiogramm versteht man die temporäre oder dauerhafte Aufzeichnung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern.

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Endoskopie

Endoskopie heißt wörtlich "in das Innere sehen". In der Medizin versteht man darunter die Betrachtung von Körperhöhlen und Hohlorganen mit Hilfe eines Endoskops.

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Ergebniskonferenzen

Die deutschen Krankenhäuser messen die Leistungen in festgelegten Bereichen zum bundesweiten Vergleich der Qualität in Medizin und Pflege. Die Ergebnisse werden in einer jährlichen Bundesauswertung dokumentiert. Der BQS-Qualitätsreport fasst diese Ergebnisse zusammen. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden bundesweiten Ergebniskonferenzen zur Qualitätssicherung werden die Ergebnisse diskutiert und fließen in die praktische Arbeit ein.

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Evidence based Medicine

Evidenzbasierte Medizin (EbM) ist die gewissenhafte, explizite und angemessene Anwendung der besten vorhandenen Daten ("evidence") aus der Gesundheitsforschung, um bei Behandlung und Versorgung von Patienten Entscheidungen zu treffen. Sie verbindet die beste externe Information über wissenschaftliche Erkenntnisse mit der internen klinischen Evidenz, dem Können, der Erfahrung des verantwortlichen Arztes und mit dem Wertesystem des Patienten. Durch den systematischen Bezug auf die Bedürfnisse des Patienten, die kritische Bewertung der medizinischen Wissenschaft und die kontinuierliche Selbstüberprüfung der eigenen Ergebnisse ist die EbM Grundlage für eine humane und hochwertige Patientenversorgung. Auf der Systemebene werden mit EbM hochwertige und praktikable Leitlinien erarbeitet.

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Externe stationäre Qualitätssicherung

Bei der externen Qualitätssicherung werden im Rahmen von Qualitätsindikatoren Daten von Krankenhausleistungen gesammelt und im bundesweiten Vergleich mit den Daten aller Häuser dargestellt (Benchmarking). So hat jedes Krankenhaus die Möglichkeit, den eigenen Leistungsstand in Relation zu anderen einzuschätzen und konkrete Ansätze für die Qualitätsverbesserung zu entwickeln.

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